Die Idee, einen Cup um das beste Schweizer Cannabis zu organisieren, entstand an einer Sitzung der Schweizer Hanfkoordination anno 1998. Noch im selben Jahr wurde der Verein CannaSwissCup gegründet und sogleich der erste Cup organisiert.
Die Idee war, die Konsumenten darüber abstimmen zu lassen, welche Sorte ihnen am besten gefiel.
Damals noch mit THC-reichem Cannabis, da es die Gesetze in der Schweiz noch zuließen. Die Sorten durften aber nicht konsumiert werden, sondern nur nach Aussehen und Aroma bewertet werden. Es nahmen sechs Produzenten daran teil. Die eingereichten Sorten wurden in Mini Grips auf eine «Jurykarte» geklebt und über Schweizer Hanfläden verkauft.
Die Preisverleihung fand im Frühling 1999 im Stufenbau in Ittigen statt. Das Ganze war eine wilde Party mit Musik, Verkaufsständen, Food und natürlich viel Rauch …
Der erste Gewinner des CannaSwissCup war Bernard Rappaz mit seiner Sorte «Walliser Queen». Der Cup wurde noch einige Jahre fortgesetzt, zu Spitzenzeiten mit zwölf Sorten.
Mit zunehmender Repression 2005 musste der Verein seine Tätigkeiten leider beenden und der CannaSwissCup versank in den Dornröschenschlaf.
2016 brachten innovative Grower die ersten CBD-Cannabisblüten auf den Markt und die Schweiz begann, wieder Cannabis anzubauen.
Natürlich musste auch wieder ein CannaSwissCup her. Die Antworten auf die Anfragen bei den Produzenten für einen Re-Launch waren überwältigend, und so gab es ihn ab sofort wieder.
Die Austragung 2025/26 wird nun zum ersten Mal international durchgeführt.
