Das war unser erstes Jahr: Psychedelia-Stiftung

Rückblick auf 2025

Der Vorstand der Psychedelia-Stiftung: (v.l.) Dan Becker, Sergio Pérez Rosal und Markus Berger. Foto: zvg

2025 war das erste Jahr für die Psychedelia-Stiftung – und es war eine Zeit des Aufbaus, des Austauschs und des Netzwerkens. Die Stiftung betont in ihrem ersten Rückblick, dass sie den Dialog über psychedelische Themen verantwortungsvoll und sachlich führt – mit Fokus auf Praxis, Forschung und gesellschaftlicher Orientierung, statt auf Schlagworten.

• Es wurde ein wissenschaftlicher Beirat (Scientific Advisory Board) mit neun Experten eingerichtet, der die Stiftung strategisch, wissenschaftlich und ethisch berät.

• Die Stiftung war auf verschiedenen Fachveranstaltungen und Konferenzen vertreten – national wie international –, u. a. beim Psychedelika Summit in Hildesheim, der Psychedelic Science 2025 in Denver und der International Ketamine Conference in Frankfurt.

• Im Bereich Kultur und Öffentlichkeit gab es Formate in Berlin, etwa Gespräche im Soho House und eine Live-Podcast-Diskussion, die den öffentlichen Diskurs vertiefen sollten.

• Ein wichtiges Projekt war ein Racial Trauma Retreat in Jamaika mit Forschungsanteil, das sich an BIPOC-Personen richtete und professionell begleitet wurde.

Die Psychedelia-Stiftung beobachtet zudem, dass sich die Diskussion über psychedelisch-assistierte Therapie in Europa konkretisiert: Themen wie Zugang, Regulierung, Ausbildung und Patientenschutz stehen stärker im Vordergrund als reine Schlagworte. Beispiele wie begrenzte medizinische Anwendungen in der Schweiz werden als Referenzpunkte genannt.

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