Der Beatles-Song Yellow Submarine vom Album Revolver (1966) war Anregung zum gleichnamigen Zeichentrickfilm. Der Film startete 1968 erfolgreich in den Kinos und gilt bis heute als Symbol der psychedelischen Ära.
Der Regisseur George Dunning beaufsichtigte viele Trickfilmzeichner, die die psychedelischen Bilder zu den Songs kreierten. Der bekannte Künstler Heinz Edelmann war künstlerischer Leiter und half, die verbindende Handlung zu entwickeln, die eine einfache Hippie-Allegorie darstellt.
Das friedliche, Musik liebende „Pepperland” wird von den „Blue Meanies” („Blaumiesen”) angegriffen, die dem Ort allen Spaß (und die Farbe) rauben. Pepperlands Bürgermeister sendet ein gelbes U-Boot (Yellow Submarine) aus, um Hilfe zu holen.
Nach einer Reihe lyrischer Abenteuer kehrt das U-Boot mit den Beatles zurück, um Pepperland zu befreien und die Blue Meanies zu besiegen. Am Ende feiern alle ausgelassen zusammen als glückliche Gemeinschaft.
Als Yellow Submarine im Kino anlief, waren der LSD-Konsum der Beatles und ihre Bejahung der psychedelischen Kultur eine allseits bekannte Tatsache. Die Vermarkter des Films machten keinerlei Anstalten, dessen psychedelische Botschaft zu verschleiern. Ganz oben auf dem Kinoplakat wurde in weichen pinkfarbenen Buchstaben eine Zeile aus dem Film zitiert, die von George Harrisons Figur gesprochen wird: „IT’S ALL IN THE MIND, Y’KNOW!” („Das ist alles im Geist!”).
Lucys Xtra
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