Ibogain könnte Parkinson-Symptome lindern

Experimentelle Therapie

Der hier präsentierte Vortrag thematisiert neue Forschungsansätze zur Behandlung der Parkinson-Krankheit mit dem psychoaktiven Pflanzenwirkstoff Ibogain. Der Referent, Forscher und Autor Tobias Erny erläutert darin mögliche neurobiologische Effekte des Alkaloids, das aus der westafrikanischen Pflanze Tabernanthe iboga gewonnen wird.

Erny berichtet über experimentelle Behandlungsansätze, bei denen geringe, regelmäßig verabreichte Dosen Ibogain die Symptome von Parkinson-Patienten verbessern könnten. Studien deuten darauf hin, dass der Wirkstoff unter anderem die Produktion neurotropher Faktoren stimulieren und dadurch dopaminerge Nervenzellen unterstützen könnte.

Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, bei der Nervenzellen im Gehirn, die Dopamin produzieren, zunehmend absterben. Aktuelle Therapien können die Symptome zwar lindern, aber den Krankheitsverlauf bislang nicht stoppen.

Zur YouTube-Seite