Psychedelika: Legalize now!

Gedanken zur psychedelischen Renaissance

Text: Claude Weill

Die aktuelle «psychedelische Renaissance» holt LSD, psychoaktive Zauberpilze und die Dschungeldroge Ayahuasca aus ihrem Schattendasein, das diese Substanzen viele Jahrzehnte gefristet haben. Zeit, um über Wege zu ihrer Legalisierung nachzudenken.

Wer den aktuellen Hype um Psychedelika in den Medien verfolgt, kann leicht den Eindruck gewinnen, LSD, Ayahuasca und psychoaktive Pilze wären für alle, die sich eine solche Erfahrung wünschen, frei zugänglich. Die zahllosen Berichte über die erfolgversprechende Anwendung von Psychedelika und dem Empathogen MDMA bei Patienten und Patientinnen mit Depressionen, posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) oder Angststörungen bestärken diese Annahme. Nichtsdestoweniger ist sie falsch. Um in den Genuss eines legalen LSD‑Trips oder einer MDMA‑Erfahrung zu kommen, muss man in der Schweiz an einer ernsthaften psychischen Erkrankung leiden – es sei denn, man hat das Glück, einen Platz in einer klinischen Studie mit Psychedelika zu ergattern, in der auch gesunde Probanden und Probandinnen zugelassen sind.

Strafbar bleibt der Freizeitkonsum von Psychedelika auch in den meisten Ländern der übrigen Welt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Etwa in den USA, wo die Bundesstaaten Oregon und Colorado Psilocybin für den Alltagsgebrauch legalisiert haben. Mehrere US‑Städte wiederum haben die magischen Zauberpilze lediglich entkriminalisiert. «Entkriminalisiert» bedeutet, dass der Konsum und Besitz dieser Substanzen nicht mehr strafrechtlich verfolgt wird. Mit Beschlagnahmung, einer Ordnungsbuße oder einer Verwarnung muss man als Konsument oder Konsumentin aber weiterhin rechnen. Auch das für seine liberale Haltung gegenüber Drogen viel zitierte Portugal hat im Jahr 2001 zwar sämtliche psychoaktiven Substanzen entkriminalisiert, aber nicht legalisiert. Australien wiederum hat vor kurzem Psilocybin und MDMA für therapeutische Zwecke legalisiert. In Holland sind 2008 die psilocybinhaltigen Pilze kriminalisiert worden; das ebenfalls psychedelisch wirkende Myzel dieser Pilze («Trüffel») wird aber weiterhin in Coffeeshops verkauft und darf legal konsumiert werden.

Seit Juli 2025 besteht in Deutschland in besonderen Einzelfällen die Möglichkeit, Patienten mit dem psychedelischen Wirkstoff Psilocybin zu behandeln. Obwohl Psilocybin in Deutschland bislang nicht offiziell zugelassen ist, kann die Substanz im Rahmen eines Härtefallprogramms an ausgewählten Standorten wie Berlin und Mannheim eingesetzt werden. In den USA wurde die lang ersehnte Zulassung von MDMA als Medikament zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) im August 2024 durch die Food and Drug Administration (FDA) abgelehnt. Und auch hierzulande stehen LSD, Psilocybin, DMT und das Empathogen MDMA auf der Liste der verbotenen psychoaktiven Substanzen. Eine Ausnahme erlaubt das schweizerische Betäubungsmittelgesetz nur bei der therapeutischen Anwendung dieser Substanzen – und auch hier bisher nur mit Sonderbewilligungen. Immerhin wurden seit 2014 über tausend solcher Ausnahmebewilligungen vergeben.

Profitabel für Therapie und Forschung

Eine Legalisierung und Regulierung von LSD und Co. wäre also sicher im Interesse all jener Ärzte und Psychotherapeutinnen, die ihre Patienten und Patientinnen legal mit LSD, Psilocybin oder MDMA behandeln möchten. Das ist heute nur mit Ausnahmebewilligungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) möglich. Waren es vor einigen Jahren noch eine Handvoll Mitglieder der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Psycholytische Therapie (SÄPT), die eine psychedelisch assistierte Therapie (PAT) anboten, so hat sich die Zahl der psycholytisch arbeitenden Therapeuten und Therapeutinnen dank dem Ausbildungsangebot der SÄPT auf derzeit über 90 erhöht. Ihre Zahl wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren durch eine steigende Nachfrage nach PAT und dank des anhaltenden Medienhypes nochmals deutlich erhöhen. Das wird auch den Druck auf die Krankenkassen erhöhen, solche Behandlungen zu übernehmen, was bis anhin nur beschränkt der Fall ist.

Aber auch die hiesige Psychedelikaforschung würde von einer Legalisierung profitieren. In der Schweiz wird seit längerem an den Universitäten Zürich, Basel, Fribourg und Genf intensiv mit Psychedelika und MDMA geforscht. Im Zentrum steht die Behandlungswirksamkeit von LSD, Psilocybin, Ayahuasca, dem Anästhetikum Ketamin und von MDMA bei Depressionen, Angststörungen und PTBS. Bereits seit einigen Jahren läuft die Suche nach standardisierten, psychedelisch basierten Heilmitteln. Die Studien sind aufwendig und teuer. «Pharmahuasca» und andere psychedelische Medikamente könnten erst bei einer Legalisierung gewinnbringend produziert und vermarktet werden. Im Ausland investieren börsenkotierte Biotechfirmen wie Compass Pathways und Definium Therapeutics bereits Hunderte Millionen Dollar in die Entwicklung psychedelischer Medikamente, um Depressionen und andere psychische Erkrankungen zu behandeln. Profitabel arbeiten können werden aber auch sie erst bei einer Legalisierung von Psychedelika im medizinisch‑therapeutischen Bereich.

Umstrittener Freizeitkonsum

Bei einer allfälligen Legalisierung leer ausgehen könnten indessen alle, die Psychedelika konsumieren möchten, ohne einen Leidensdruck zu haben. Sei es, weil sie den Zugang zu nicht alltäglichen spirituellen und mystischen Erfahrungen suchen, oder weil sie einfach einmal ausprobieren möchten, wie sich eine Trip‑Erfahrung anfühlt.

Die aktuelle Medienberichterstattung hebt in Zeitungsartikeln, Radiosendungen und TV-Berichten allerdings fast ausschließlich den therapeutischen Einsatz von Psychedelika bei psychischen Erkrankungen hervor und suggeriert, dass LSD und Co. (ausschließlich) in die Hände von Psychotherapeuten und Ärztinnen gehören. Eine Einstellung, die auch von vielen Psychedelikaforschenden geteilt wird. Weder die Psychedelika-Forschungsgemeinde noch die psycholytische Therapieszene in der Schweiz machen sich für eine Legalisierung von Psychedelika und MDMA außerhalb ihres Arbeitsbereichs stark. Zu sehr sind sie darauf bedacht, dass diese Substanzen nicht wieder ins gesellschaftliche Abseits geraten. Zu stark sind die Befürchtungen, dass es beim Freizeitkonsum von LSD oder MDMA zu spektakulären Überdosierungen und Todesfällen kommt – auch wenn das Risiko dafür klein ist.

Bereits 2010 hat der britische Pharmakologe David Nutt eine Schadenpotenzial-Studie veröffentlicht, die allen bis dahin kursierenden Annahmen über die Gefährlichkeit von Psychedelika widersprach. Was Selbst- und Fremdschädigung geläufiger Drogen angeht, stehen Alkohol, Heroin, Crack und Methamphetamine ganz vorne – Ecstasy, LSD und Zauberpilze hingegen am Schluss der Gefährlichkeitsskala. Auch neuere Studien belegen das geringe Risiko von Psychedelika für die körperliche und geistige Gesundheit der Konsumierenden. Psychedelika sind – anders als etwa Heroin, Kokain und Crack – keine suchterzeugenden Substanzen.

Entgegen diesen gesicherten Fakten wird der Freizeitkonsum von LSD und Zauberpilzen von einer breiteren Öffentlichkeit sowie von den politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern in der Schweiz nach wie vor skeptisch beurteilt. Zu stark haben sich die Horrorberichte über tödliche Fensterstürze unter LSD oder über psychotische Schübe nach Pilzreisen in den Köpfen festgesetzt. Zu wenig können die meisten Menschen differenzieren zwischen Drogen mit hohem Suchtpotenzial wie Crack, Kokain, Heroin oder Opioiden und psychedelischen (griech.: «die Seele öffnenden») Substanzen wie LSD, Psilocybin und DMT. So wirkt die Stigmatisierung und Kriminalisierung von Psychedelika als Folge des vom amerikanischen Präsidenten Richard Nixon 1971 ausgerufenen «War on Drugs» Jahrzehnte später immer noch nach.

Mit Restrisiko trippen

Auch wenn Psychedelika aus den oben erwähnten Gründen nie «Mainstream» werden konnten: Die Anzahl der Personen, die heute in der Schweiz zu rekreativen Zwecken oder zur spirituellen Selbstentdeckung gelegentlich oder regelmäßig Psilocybin, LSD oder Ayahuasca konsumieren, dürfte so groß sein wie seit den Zeiten Timothy Learys und der Hippiebewegung nicht mehr. Ein Indiz dafür sind die unzähligen Tripberichte in einschlägigen Internetforen sowie die Diskussionen, die darüber geführt werden. Ebenso die praktisch wöchentlich stattfindenden Retreats mit Zauberpilzen oder Ayahuasca in der Schweiz und im europäischen Ausland.

Wie sehr sich der Konsum von Psychedelika von der Hippiekultur hin zur Mitte der Gesellschaft verschoben hat, lässt sich etwa an den Erfahrungsberichten auf der Schweizer Podcast-Website www.substanzielles.ch ablesen. Von Lehrern über Anwältinnen und Krankenkassenangestellte bis hin zu Parlamentarierinnen oder Buschauffeuren – viele haben schon einmal aus den verschiedensten Motiven Psychedelika ausprobiert. Ob sie sich im Ausgang einige Spritzer LSD aus einem Spray genehmigen oder in einer Gruppe Gleichgesinnter unter kundiger Führung eine Pilzreise unternehmen, in der Natur auf Trip gehen – die heutigen Psychonauten und Psychonautinnen sind vielfach gut integrierte, leistungsbereite Mitglieder der Gesellschaft.

Ihnen wäre zu wünschen, dass sie ihre ekstatischen Erfahrungen machen können, ohne befürchten zu müssen, ins Visier der Strafverfolgungsbehörden zu geraten. Hinzu kommt, dass bei der derzeitigen Verbotsgesetzgebung Konsumierende immer ein nicht zu unterschätzendes Risiko bezüglich Reinheit und Dosierung der eingenommenen Substanzen eingehen. Bei Naturprodukten wie Pilzen ist dieses Risiko deutlich geringer, bei synthetischen Substanzen hingegen größer. In der Schweiz dürften jedes Wochenende Tausende nicht genau wissen, was sie im Ausgang oder auf Partys tatsächlich schlucken oder sprayen.

Es ist wahr: Nur äußerst selten kommt es hierzulande im Zusammenhang mit LSD, Zauberpilzen, DMT oder Ketamin zu Selbst- oder Fremdschädigungen. Der illegale Konsum läuft praktisch unter dem Radar der Strafverfolgungsbehörden, die mit der Bekämpfung stark suchterzeugender Drogen und lebensgefährlicher Opioide genügend ausgelastet sind. In Ländern wie Holland, Jamaika und dem US-Bundesstaat Oregon wiederum, wo Psychedelika für den Freizeitgebrauch teilweise oder ganz legalisiert sind, etabliert sich derzeit ein Psychedelika-Tourismus für Begüterte – mit Kurspreisen von teilweise über 10’000 Dollar. Für all jene, die sich das nicht leisten können oder nicht das Risiko einer Strafverfolgung eingehen wollen, bleibt der illegale Status von Psychedelika eine kaum nachvollziehbare Restriktion.

Offizielle Drogenpolitik

Wie also kommen wir weg von einer Situation, die vor allem den Profiteuren eines weltweiten kriminellen Schwarzmarkts nützt? In der Schweizer Drogenpolitik hat sich seit der gesetzlichen Verankerung der Vier-Säulen-Strategie (Prävention, Therapie, Schadenminderung, Repression) im Jahr 2008 nicht viel bewegt. Das geltende Vier-Säulen-Modell konnte sich nach den vielen Herointoten der 1990er-Jahre in der Schweiz erfolgreich durchsetzen. Seit 2014 sind zudem – wie erwähnt – in Ausnahmefällen psychotherapeutische Behandlungen von Patientinnen und Patienten mit Psychedelika und MDMA möglich.

Es stimmt zwar, dass die laufenden Pilotversuche mit der kontrollierten Abgabe von Cannabis in der Schweiz mittelfristig zu einer Legalisierung des Cannabiskonsums (unter Einhaltung strenger Jugendschutzmassnahmen) führen könnten. Dass jedoch der nächste Schritt in Richtung einer weitergehenden Drogenlegalisierung Pilotversuche mit Psychedelika sein werden, ist alles andere als sicher. Derzeit ist der politische Wille bei den Parteien, die sich für eine Legalisierung stark machen könnten (FDP, SP, Grüne, AL), eher gering. Auch ein Leiturteil des Bundesgerichts, das – analog zum Besitz von 10 Gramm Cannabis – den straflosen Besitz kleiner Mengen LSD oder Zauberpilze definieren würde, ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Zudem bleibt der Konsum kleiner Mengen Cannabis außerhalb der laufenden Pilotversuche eine Ordnungswidrigkeit, die in der Regel mit einer Buße geahndet wird.

Im Lotussitz zum LSD-Führerschein

Auch wenn derzeit wenig darauf hinweist, dass es in der Schweizer Drogenpolitik bald zu einer Legalisierung von Psychedelika auch im «rekreativen» Bereich kommt, gibt es Ideen auf dem Weg dorthin, über die es sich lohnt nachzudenken. 2014 wagten der Schweizer Psychedelikaforscher Franz Vollenweider und Vanja Palmers, Leiter des Meditationszentrums Rigi Felsentor, ein aufsehenerregendes Experiment. Sie verabreichten Meditierenden mit langjähriger Meditationserfahrung während eines Meditationsretreats eine Dosis Psilocybin. Die Proband*innen hatten keine oder nur wenig psychedelische Vorerfahrungen.

Bei den Meditierenden dieser Gruppe kam es zu tieferen Meditationserfahrungen und stärkeren Erfahrungen der Verbundenheit, zu Glückserlebnissen und Einsichten als bei jenen Teilnehmenden, die ein Placebo erhalten hatten. Die Effekte waren auch anlässlich einer Befragung vier Monate später noch spürbar, zum Beispiel beim Grad der Verbundenheit mit anderen Menschen und der Selbstakzeptanz.

Ich denke, es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Meditation und Achtsamkeitstraining in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Die «psychedelisch unterstützte Meditation» könnte ein Ansatzpunkt zur Legalisierung von Psychedelika außerhalb des medizinisch-therapeutischen Rahmens sein. Es gibt in der Schweiz neben dem Rigi Felsentor noch weitere Orte der Meditation und Bewusstseinserforschung. Ebenso ließen sich vertrauenswürdige, erfahrene und kompetente Trip-Sitter finden – gerade auch unter jenen, die seit Jahren in der Illegalität psychedelische Erfahrungen begleiten. Das sind in der Schweiz nicht wenige.

Sie könnten nach einer entsprechenden Eignungsprüfung und Zertifizierung theoretische und praktische Grundkenntnisse einer «psychedelischen Meditation» vermitteln. Wer dann im Erwachsenenalter einen solchen Kurs besucht und die Anforderungen erfüllt, wäre im Besitz eines «LSD-Führerscheins» und könnte Psychedelika in einem bestimmten Umfang legal erwerben und konsumieren – zum Beispiel in «Houses of Psychedelics», wie sie die LSD-Pionierin Susanne G. Seiler vorschlägt: Orte, an denen Psychedelika und Empathogene begleitet oder selbstverantwortlich legal konsumiert werden können.

Mit den Cannabis-Social-Clubs, die derzeit im Rahmen einer Pilotstudie in größeren Schweizer Städten gegründet worden sind, gibt es dazu bereits Vorbilder. Die Idee einer LSD-Zertifizierung stammt übrigens nicht von mir, sondern vom deutschen Philosophen Thomas Metzinger. Er hat den LSD-Führerschein schon vor zwanzig Jahren in die Diskussion eingebracht.

Reifemodell und Psychedelika-Kirchen

In Abwandlung dieses Modells wäre auch vorstellbar, dass Menschen ab einem gewissen Alter mit entsprechenden Substanzerfahrungen lediglich eine schlankere Variante der «Fahrprüfung» absolvieren müssten. Mit der Babyboomer-Generation kommen erstmals Menschen ins Alter, die zum Teil Erfahrungen mit Psychedelika mitbringen. Das Risikoverhalten von Menschen in der zweiten Lebenshälfte ist in der Regel geringer als bei jungen Menschen. Auf ihren psychedelischen Reisen achten über Fünfzigjährige eher auf ein sicheres Set und Setting sowie auf eine für sie zuträgliche Dosierung. Sie können ihre Trip-Erfahrungen in der Regel auch besser in ihren Alltag integrieren.

Man kann sich daher auch die Frage stellen, ob die Volljährigkeit mit 18 Jahren tatsächlich das optimale Einstiegsalter für den verantwortungsvollen Umgang mit diesen transformativ wirkenden Substanzen darstellt.

Als weitere Möglichkeit wäre zu prüfen, ob der Konsum von Psychedelika nicht von Artikel 15 der Bundesverfassung geschützt wird, der die Religionsfreiheit garantiert – nämlich dann, wenn Psychedelika als Sakrament in einem spirituellen oder religiösen Rahmen eingenommen werden, vergleichbar mit dem Abendmahl und der Eucharistie in der evangelischen und katholischen Kirche. Möglicherweise würde dazu bereits die Gründung eines einfachen Vereins reichen.

Vorbilder für einen ritualisierten sakralen Gebrauch von Psychedelika sind etwa die Ayahuasca-Kirchen in Brasilien und die Native American Church in den USA. Auch bei einer solchen Legalisierungslösung wäre es sinnvoll, dass zertifizierte Personen die Zeremonien leiten und auch die Teilnehmenden einen LSD-Führerschein besitzen.

Wie auch immer eine künftige Legalisierung von Psychedelika aussehen mag, wenn sie denn kommt: Eine Legalisierung sollte nicht allein auf der medizinisch-therapeutischen Ebene stattfinden, sondern allen zugutekommen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen die Seele öffnenden Substanzen garantieren können.

Claude Weill ist Autor des Buches «Elysium hin und zurück – Mit Psychedelika unterwegs in der zweiten Lebenshälfte», Edition Spuren, Winterthur 2020.