Schweiz: Weitere Cannabinoid-Derivate verboten

EDI prüft weitere Designer-Stoffe

Cannabis-Blüten nach der Ernte | CC-BY-NC-SA Dirk Netter

Das Eidgenössische Departement des Inneren (EDI) hat auf Antrag der Schweizerischen Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte Swissmedic mehrere Designer-Cannabinoide untersucht. Eine Substanzgruppe von synthetischen Cannabinoiden sowie die Einzelsubstanzen HHCP, delta-9-THCP, delta-8-THCP, H4CBD und andere Substanzen sind demnach ab dem 9. Oktober 2023 in der Schweiz bewilligungspflichtig und dürfen weder hergestellt noch gehandelt oder abgegeben werden. Vom Verbot unberührt bleiben in der Hanfpflanze vorkommende Stoffe wie CBD, CBC und CBG.

In einer Stellungnahme begrüßt die IG Hanf Schweiz die Vorgänge und sieht die Listung der genannten Stoffe zum Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger als »wichtigen Schritt«. Es sei außerdem »durch die Listung mehr Rechtssicherheit geschaffen für die HändlerInnen in der Schweiz«.

Bereits im Frühjahr 2023 wurden einige Cannabinoide in der Betäubungsmittelverzeichnisverordnung gelistet, von denen man vermutet hatte, dass sie psychoaktiv sein könnten.

Ressource:
Stellungnahme der IG Hanf Schweiz