Sender «phoenix»: Doku über Ayahuasca

Halbstündiger Dokumentarfilm über «Ayahuasca-Boom» in Brasilien

Eine Zutat des Ayahuasca-Suds: Die Blüte der Liane Banisteriopsis caapi. Foto: Arno Adelaars

Der öffentlich-rechtliche Sender phoenix veröffentlichte eine Ausgabe der Sende-Reihe mein ausland in seiner Online-ARD-Medithek. Das Thema der Dokumentation: Ayahuasca-Gebrauch in Brasilien. Der Film von Matthias Ebert trägt den Titel Ayahuasca-Boom in Brasilien: Psychotrip oder Heilmittel? und beleuchtet unter anderem die Ayahuasca- und DMT-Forschung von Draulio Araujo, den zeremoniellen Gebrauch der Substanz in der indigenen Kultur der Huni Kuin (Peru, Brasilien) sowie den seit einigen Jahren stattfindenden Ayahuasca-Tourismus.

„Liane der Geister“ heißt Ayahuasca übersetzt. Die stark psychoaktive Substanz ist weltweit nirgendwo so verbreitet wie in Brasilien. Denn dort ist der Konsum von Ayahuasca seit Jahrzehnten für religiöse Rituale legal.
Kurztext zur Doku in der ARD-Mediathek

Insgesamt wirkt die Berichterstattung im Film ausgewogen, wenn auch an einigen wenigen Stellen voreingenommen und angstvoll. Dies ist angesichts der relativen Neuheit der Thematik allerdings kein Wunder. Dass solcherlei Themen mittlerweile umfassend in öffentlich-rechtlichen Medien (einigermaßen) sachlich besprochen werden, ist ein Zeichen dafür, dass sich etwas getan hat in den letzten Jahren. Die Gesellschaft weiß mehr über Psychoaktiva und ist dementsprechend offener gegenüber den oft dämonisierten Substanzen, den «Drogen».

Anspieltipp der Redaktion!!

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