«Wir befinden uns in einer globalen Transformation»

XtraEin Blick ins Musiklabor von Barnim Schultze (Akasha Project)

Foto Barnim Schultze: AnnaWaffelArt / Der Krebsnebel (Sternbild Stier) ist der Überrest einer Supernova. Foto: NASA

Interview Markus Berger

Unter dem Namen Akasha Project produziert Barnim Schultze aus Berlin psychedelische Musik und Audiokunst, die beim Hören psychoaktive Zustände und ein erweitertes Bewusstsein aktivieren können – ein in dieser Form bislang einmaliges Gesamtwerk. Dazu gehören unter anderem molekulare Vertonungen psychedelischer Stoffe und Vertonungen der Himmelskörper unseres Sonnensystems. Er sprach mit Lucy’s über seine Arbeit und den tieferen Sinn, der hinter seinen Werken steckt.

Mit Akasha Project machst du eine ganz außergewöhnliche Art von Musik. Welcher Natur ist deine Audiokunst? Was ist deine Intention, was inspiriert dich?

Barnim Schultze: Ich würde die Klänge, mit denen ich meine Musik mache, als Wirklichkeitsfrequenzen bezeichnen. Das bedeutet, dass die Intervalle (Tonabstände) in meinen Kompositionen gegenüber der «normalen» gleichschwebenden Stimmung etwas verändert sind. Man nennt diese Stimmung diatonisch-rein. Außerdem liegt jedem Musikstück ein bestimmter, aus der Natur abgeleiteter Stimmton zugrunde – bei Molekülen auch mehrere. Diese harmonikalen Kammertöne sind akustische Hochpotenzen natürlicher Schwingungsphänomene, die sich als Teil der Wirklichkeit unserer direkten Wahrnehmung entziehen. In der alternativen Medizin werden die harmonikalen Kammertöne zu therapeutischen Zwecken eingesetzt – ich mache damit Musik.

In psychonautischen Kreisen bist du insbesondere wegen deiner Molekularvertonungen bekannt, also den musikalischen Umsetzungen von LSD, MDMA, DMT, THC und anderen Psychoaktiva. Wie kommt eine solche Vertonung zustande?

Die Spektralanalyse liefert uns für jedes Molekül eine Anzahl sehr exakter Farbwerte, quasi den Fingerabdruck dieses Moleküls. Diese Farbwerte, gemessen im Nanometerbereich, geben Auskunft über das individuelle Schwingungsverhalten der Elementarteilchen (oder Wellen) eines Stoffes. Farben sind Schwingungen, genau wie Töne, nur viel schneller. Mit der Oktavierungsformel können wir diese Farbwerte in den Hörbereich transponieren und damit hörbar machen.

Lucys Xtra

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