Drogenpolitik: Vergleich deutscher Parteien

Deutsche Großparteien auf dem Prüfstand

Substanzen korrekt abmessen, z.B. Amphetamine (oben links), MDMA (oben rechts), Ketamin (unten links) und LSD. Collage: Archiv Markus Berger

Drogenpolitik in Deutschland: Auch in der Bundesrepublik bleibt das Verbot von psychoaktiven Substanzen ein gescheitertes Unterfangen.

Die deutsche Aidshilfe verglich zur Bundestagswahl 2021 mittels sogenannten Wahlprüfsteinen die Haltung der erfolgreichsten deutschen Parteien zu drogenpolitischen Vorhaben. Kurz und bündig erklärt werden die Standpunkte von B90/Grüne, CDU/CSU, SPD, FDP und der Linken. Wenig überraschend: Alle Parteien sprechen bzw. sprachen sich für eine drogenpolitische Wende aus, bis auf die konservative CDU/CSU.

Die Programmatiken deutscher Parteien haben sich in den letzten Jahren massiv entwickelt: Progressivere Parteien fordern (vernünftigerweise) eine Wende in der Drogenpolitik. Wer sich einen kurzen Überblick über die verschiedenen Pläne und Ideen der politischen Akteure für die deutsche Drogenpolitik verschaffen will, dem seien die hier präsentierten Wahlprüfstein ans Herz gelegt.

Übrigens: Auch Massenmedien wie Die Zeit – bis vor kurzem noch voll auf der prohibitionistischen Schiene – erkennen allmählich, dass Strafverfolgung und Repression nicht der Königsweg im Umgang mit der Realität des Drogenkonsums sind. Das untermauert ein neuer Artikel zu den sogenannten Drogentoten im Jahr 2023.

Lesetipp der Redaktion!

www.aidshilfe.de