Tiere unter dem Einfluss psychotroper Substanzen (2)

Tierversuche, Psychedelik und die Ethik der fernöstlichen Lehren

Netzbauverhalten von Webspinnen unter Einfluss verschiedener Substanzen. Bild: pd

In der modernen Forschung werden Arzneimittel, darunter auch psychotrope Substanzen, zunächst einer präklinischen Überprüfung unterzogen, bevor diese zur Anwendung am Menschen freigegeben werden. Diese Prüfung besteht in großen Teilen aus den sogenannten Tierversuchen.

Zur Einordnung: Im Bereich der „Entdeckung, Entwicklung und Qualitätskontrolle“ wurden in der Schweiz im Jahr 2018 ca. 120.000 Tierversuche durchgeführt, was in etwa ein Fünftel der gesamten Tierversuche ausmacht (vgl. Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen 2018). Üblicherweise kommen dabei Mäuse, Ratten, Vögel und Fische zum Einsatz, in kleinerem Maßstab auch Hunde, Katzen und diverse Primaten.

Die konkrete Forschung mit psychoaktiven Substanzen hat in den vergangenen Dekaden zu vielen kuriosen Experimenten geführt. So wurden 1995 in einem Forschungsprojekt am Marshall Space Flight Center in Alabama Webspinnen unter den Einfluss von verschiedenen Substanzen gesetzt, um deren Netzbau-Verhalten zu untersuchen (vgl. Noever/Cronise/Relwani 1995).

Während die Netze in der Kontrollgruppe, wie zu erwarten stand, völlig normal gesponnen wurden, zeigten sich unter dem Einfluss von Cannabis erste Störungen, während sie bei Verabreichung von Benzedrin (Amphetamin), Koffein und Chloralhydrat (synthetisches Schlafmittel) zunehmend bizarrere Formen ausbildeten (siehe Abbildung). Der statistische Veränderungsgrad des Netzes sollte laut den Autoren auf die Toxizität einer Substanz hindeuten.

Einige Modellorganismen, wie der Zebrabärbling (oft auch „Zebrafisch“ gennannt), werden aufgrund ihrer günstigen genetischen Eigenschaften mit Vorliebe für pharmakologische Versuche missbraucht. Der Zebrabärbling wird dabei häufig eingesetzt, um Opioid-Toleranzen und Abhängigkeits-Syndrome zu untersuchen (vgl. Bao et al. 2019: 221).

In einer im Jahr 2011 durchgeführten Studie wurden ausgewachsene Zebrafische für zwei Wochen in einer Morphinlösung gehalten. Die nun morphinsüchtigen Versuchstiere wurden anschließend für 24 Stunden auf Entzug gesetzt, so dass sich erste Entzugserscheinungen sichtbar machten. Als dem Wasser etwas Mitragynin (einem Kratom-Alkaloid) beigegeben wurde, sank der Stresslevel der Versuchstiere wieder ab. So konnte der Verdacht erhärtet werden dass Kratom einen Morphinentzug erleichtern kann (vgl. Khor et al. 2011).

John C. Lilly, der hauptsächlich durch die Erfindung des Floating Tanks und seine Ketamin- und LSD-Experimente bekannt wurde, begann seine Karriere als Neurophysiologe am National Institute of Mental Health. Zu Beginn der 1950er Jahre erforschte Lilly die Gehirnaktivität von Rhesusaffen – mit dem Ziel, eine Karte des Gehirns entwerfen zu können. Dazu wurden Elektroden in die Gehirne der Versuchstiere eingepflanzt, um bestimmte Bereiche stimulieren zu können (vgl. Lilly 1958).

Seit einer Begegnung mit einem Wal im Jahr 1949 hatte Lilly eine Vorliebe für die Arten dieser Familie, was zur Veröffentlichung seines Buches „Man and Dolphin“ (1961) führte. In diesem Werk dokumentiert er seine ersten Versuche, mit den Meeressäugern zu kommunizieren.

Die NASA wurde auf seine Arbeit aufmerksam, da sich die Wissenschaftler dieser Zeit mit der potenziellen Kommunikation mit nicht-menschlichen Spezies beschäftigten. Die US-Behörde finanzierte daraufhin Lillys wissenschaftliche Arbeit, was ihm 1963 ermöglichte, ein Labor in St. Thomas auf den karibischen Jungferninseln einzurichten (vgl. Riley 2014).

Dort versuchte der Wissenschaftler schließlich, Delphinen das Sprechen beizubringen – das zweite Vorhaben, für das er postum bekannt werden sollte. Zu Beginn versuchte er auch diesen Versuchstieren feine Elektroden einzupflanzen, scheiterte aber daran, dass das verwendete Anästhetikum bei den Tieren zum Atemstillstand führte.

Bei weiteren Versuchen wurden den Delfinen Dosen von bis zu 100 Mikrogramm LSD-25 verabreicht, was das Sozialverhalten eines verängstigten Delfins gegenüber den Menschen deutlich verbesserte. Zumindest bei den LSD-Experimenten betonte Lilly die Vorsicht und den Respekt, den er den Tieren zukommen ließ, wie hier exemplarisch dargestellt:

„Den Respekt und die Integrität, die wir bei unserer eigenen Spezies feststellen, müssen wir zumindest vorübergehend den Tieren zuschreiben und sie auf diese Weise behandeln. Die Frage, ob man sie Tiere nennt oder nicht, scheint im Laboratorium zu verschwinden“ (Lilly 1967).

Die ersten Versuchstiere, die in den Genuss eines LSD-Trips kamen, waren jedoch vermutlich die Mäuse und Ratten in der pharmakologischen Abteilung von Sandoz, die der Ermittlung der letalen Dosis der Substanz dienten.

Doch auch diese Versuche – ähnlich der Verabreichung von LSD an Katzen (Trulson/Jacobs 1976; Jacobs/Trulson/Stern 1977) oder Elefanten – sind in ihrer Tragweite stark begrenzt. Albert Hofmann, der Entdecker des LSD, selbst schreibt:

„Tierversuche sagen über die durch LSD bewirkten psychischen Veränderungen nicht viel aus, da diese an den niederen Tieren fast gar nicht, an den höher entwickelten nur in beschränktem Maße feststellbar sind. LSD entfaltet seine Wirkungen vor allem im Bereich der höheren und höchsten psychischen und geistigen Funktionen. So ist es verständlich, daß nur bei höheren Tieren spezifische Reaktionen auf LSD erwartet werden können. Subtile psychische Veränderungen können am Tier nicht festgestellt werden, denn auch wenn sie eingetreten sein sollten, kann das Tier sie nicht zum Ausdruck bringen. So werden erst verhältnismäßig massive psychische Störungen, die sich in einem veränderten Verhalten des Versuchstieres ausdrücken, erkennbar“ (Hofmann 2019, S. 35f).

Der Einsatz von Versuchstieren bei der Erforschung von psychedelischen Substanzen ergibt also erkenntnistheoretisch betrachtet selten Sinn. Insbesondere wenn man bedenkt, dass Substanzen wie Ayahuasca, Psilocybin und Meskalin bereits ausgiebig am Menschen getestet wurden (LSD, als „jüngste“ Substanz, wurde seit seiner Entdeckung ebenfalls intensiv beforscht und für sehr sicher befunden).

Sicherlich können einzelne Effekte wie Angstsymptome oder gestörtes Sozialverhalten auch an Versuchstieren beobachtet werden – tatsächlich bleibt aber mangels eindeutiger Kommunikationsmöglichkeit offen, ob es die Substanz ist, die diese Symptome verursacht, oder aber bestimmte ungünstige Eigenschaften in Set und Setting.

Zu Beginn der westlichen Drogenforschung war es alles andere als unüblich, die zu untersuchenden Substanzen im Selbstversuch, dem sogenannten Bioassay, selbst zu konsumieren. „Erfinder“ dieser Methode war der berühmte deutsche Pharmakologe und Chemiker Chemiker Arthur Carl Wilhelm Heffter (1859-1925), der als erster Selbstversuche mit dem Peyote-Kaktus (Lophophora williamsii) unternahm, wodurch er bestätigen konnte, dass Meskalin hauptsächlich für die bewusstseinsverändernde Wirkung verantwortlich ist.

Einen ähnlichen Forschungsanspruch hatte der Neurologe und Psychiater Professor Kurt Beringer (1893-1949), der in seiner Habilitationsschrift Der Meskalinrausch die Erlebnisse von Ärzten und Medizinstudenten protokollierte, die zuvor eine Meskalininjektion verabreicht bekamen.

Alexander Shulgin (1925-2014), ein weiterer Pionier der Drogenforschung, kritisiert ebenso die Verlässlichkeit von Tierversuchen:

“I believe totally that assays such as nest building among mice, disruption of conditioned response, grooming, maze running, or motor-activity have no value in determining the psychedelic potential of a compound” (Shulgin/Shulgin 1995: XXII).

Neben erkenntnistheoretischen Erwägungen sollte jedoch nicht vergessen werden, dass verwertbare Forschungsergebnisse nicht jede Entscheidung ausnahmslos rechtfertigen. Ein Beispiel: Menschenversuche würden hochverlässliche wissenschaftliche Ergebnisse produzieren, trotzdem hat sich die Wissenschaft (auch im Hinblick auf die grotesken Experimente deutscher Ärzte im Dritten Reich) einer gewissen Forschungsethik unterworfen, die nicht ohne weiteres übergangen werden kann.

Richard Alpert, Weggefährte von Timothy Leary und Ralph Metzner, reiste in den späten 1960er Jahren nach Indien, um seine durch Psilocybin erweckte Spiritualität zu erforschen. Dort lernte er seinen Guru Neem Karoli Baba kennen und nahm den Namen Ram Dass (= Diener Gottes) an (vgl. Dass 1978). Er beschreibt diesen spirituellen Weg im Klassiker „Be Here Now“ (1978), wo er sich auch mit der (ethischen) Problematik des Tötens von Tieren beschäftigt.

Wie einige Mitglieder der psychedelischen Bewegung, darunter auch Leary (vgl. Leary 1998), sah er eine enge Verbindung zwischen den hinduistisch-buddhistischen Vorstellungen und den Lehren, die aus der psychedelischen Erfahrung gezogen werden können.

Deutlich wird diese Verbindung beispielsweise in „The Psychedelic Experience“ (Leary et al. 2017) – einer Neuinterpretation des „Tibetanischen Totenbuches“ (eigentlich: „Bardo Thödol“) im Hinblick auf den sogenannten „Ego-Tod“ während der psychedelischen Erfahrung.

Psychedelika erzeugen in vielen Menschen ein Gefühl der „Einigkeit mit Allem“, die Trennung zwischen dem „Ich“ und der Welt wird dabei nicht selten aufgehoben. Diese Erlebnisse sorgen zuweilen für lebensverändernde Einsichten, sowohl auf der spirituellen Ebene als auch im Bereich der alltäglichen Lebensführung.

Der US-amerikanische Autor und Forscher David Jay Brown berichtet von einem Experiment an der University of Southern California, an dem er selbst beteiligt war. In den Versuchsreihen wurden Kaninchen Elektroden ins Gehirn verpflanzt, um bestimmte Bereiche temporär „einzufrieren“, so dass sichtbar gemacht werden konnte, wie die Tiere reagieren, wenn diese Teile des Gehirns für kurze Zeit ausfallen.

Als Anästhetikum wurde dabei Ketamin eingesetzt. Eines Abends nahm Brown etwas Ketamin mit zu sich nach Hause, um selbst damit zu experimentieren. Er verabreichte sich 50 mg der Substanz, woraufhin er die folgende Erfahrung machte:

„Mir wurde plötzlich „klar“, dass meine Professoren und Kollegen an der USC in Wirklichkeit Außerirdische waren – dass sie Wissenschaftler waren, die nicht da waren, um Kaninchen zu studieren; sie waren da, um mich zu studieren. Ich war die Versuchsperson, und sie hatten mir diese Flasche Ketamin zum Mitnehmen überlassen. Sie beobachteten mich genau in diesem Moment mit einer Videokamera. Und plötzlich befand ich mich in einem Käfig mit Kältesonden, die in mein Gehirn implantiert waren. Um mich herum gigantische Kaninchen. Die Außerirdischen maßen mich. Ich war nackt und hilflos. Plötzlich schnappte ich wieder in meinen Körper zurück. Ich machte nicht mehr lange in diesem Programm weiter, nachdem ich erlebt hatte, was ich aus der Sicht des Kaninchens erlebte. Das war es, was das Ketamin mir beibrachte: was das Kaninchen durch das, was ich tat, erlebte“ (Brown 2013: 324f).

Interessant ist an dieser Stelle, dass es nicht der Tod ist, der in dieser Schilderung negativ dargestellt wird, sondern die vermeintlichen Qualen, die das Versuchstier erleiden musste. Tod und Leiden sind dabei zwei Elemente, die sowohl in der psychedelischen Erfahrung als auch in den spirituellen Lehren des fernen Ostens eine herausragende Rolle einnehmen.

Der Tod wird in beiden Bereichen nicht als Gegensatz zum Leben gesehen, sondern dient als Übergang in eine andere Daseinsform – entweder psychologisch-allegorisch oder „reell“ im Sinne einer Wiedergeburtsvorstellung.

Der tschechische Psychotherapeut, Psychiater und Pionier der Psychonautik Stanislav Grof nutzt diese östliche Symbolik in vielen seiner Publikationen und hat, wie einigen Interviews zu entnehmen ist, eine besondere Vorliebe für Nataraja, den König des Tanzes. Dieser ist eine Erscheinungsform des Gottes Shiva, welcher den kosmischen Tanz aufführt, in dem der Prozess von immerwährender Schöpfung, Zerstörung und Wiedererschaffung des Universums dargestellt wird.

Trotz dieser versöhnlichen Todesvorstellungen hat die Bewahrung des Lebens einen besonderen Stellenwert in den fernöstlichen spirituellen Traditionen. In den Fünf Silas, den Grundlegenden Übungsvorsätzen des Buddhismus, steht Ahimsa (wörtlich: das Nicht-Verletzen) an oberster Stelle. Das Töten von Lebewesen soll demnach auf ein unumgängliches Minimum beschränkt werden.

Die „Brahmavihāras“, auf deutsch auch „Die vier himmlischen Verweilzustände“ gennant, stellen die Grundlagen für die Meditationsübungen in einigen Formen des Buddhismus dar. Neben der Güte (Metta), der Mitfreude (Mudita) und dem Gleichmut (Upekkhā) wird der Zustand des Mitgefühls (Karuna) gennant.

Karuna beschreibt dabei die Tugend der Liebe, des Erbarmens und des (tätigen) Mitgefühls, die allen Lebewesen zu Teil werden soll. Vom Mitleiden unterscheidet sich das Mitgefühl durch den Wunsch, das Leid nicht nur wahrzunehmen, sondern auch lindern zu wollen.

Eine Randbemerkung für Literaturfreunde: In Huxleys psychedelischer Utopie „Eiland“ (1984) brachten die Bewohner der Insel Pala den dortigen Vögeln bei, das Wort „Karuna“ zu rufen, um die Menschen stets an das Mitgefühl zu erinnern.

Es obliegt der psychedelischen Community, darüber zu entscheiden, ob die Erkenntnisse der psychedelischen Erfahrungen im Einklang mit der Verwendung von (meist) tödlichen Tierversuchen stehen. Die psychedelische Forschung hat in den vergangenen Jahren einige Durchbrüche erlebt, eventuell kann sie auch bei der Modernisierung der Forschungsethik an der Spitze stehen.

Ohnehin ist die Wissenschaft heute dazu in der Lage, hochkomplexe Vorgänge „in vitro“ und „in silico“ zu betrachten, so dass Forschungen in vollständigen Organismen („in vivo“) längst nicht mehr unumgänglich sind.

 

Weiterführendes:

https://aeon.co/ideas/psychedelics-can-t-be-tested-using-conventional-clinical-trials

https://realitysandwich.com/237450/pantheistic-insights-vegetarianism-in-psychedelic-culture/

https://psypressuk.com/2015/02/26/veganism-psychedelic-experiences/

 

Literatur:

Bao, W./Volgin, A. D./Alpyshov, E. T./Friend, A. J./Strekalova, T. V./de Abreu, M. S./Collins, C./Amstislavskaya, T. G./Demin, K. A./Kalueff, A. V. (2019): Opioid Neurobiology, Neurogenetics and Neuropharmacology in Zebrafish. In: Neuroscience, 404. Jg., S. 218–232.

Brown, D. J. (2013): The New Science of Psychedelics: At the Nexus of Culture, Consciousness, and Spirituality. Original. Rochester, Vermont.

Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (2018): Tierversuche 2018 in der Schweiz. https://www.tv-statistik.ch/de/statistik/index.php (9. März 2020).

Dass, R. (1978): Be Here Now. New York, NY.

Hofmann, A. (2019): LSD – Mein Sorgenkind: Die Entdeckung einer „Wunderdroge“. 8. Druckaufl. Stuttgart.

Huxley, A. (1984): Eiland: Roman. 21. München.

Jacobs, B. L./Trulson, M. E./Stern, W. C. (1977): Behavioral effects of LSD in the cat: proposal of an animal behavior model for studying the actions of hallucinogenic drugs. In: Brain Research, 132. Jg., H. 2, S. 301–314.

Khor, B.-S./Amar Jamil, M. F./Adenan, M. I./Chong Shu-Chien, A. (2011): Mitragynine Attenuates Withdrawal Syndrome in Morphine-Withdrawn Zebrafish. In: PLoS ONE, 6. Jg., H. 12.

Langlitz, N. (2012): Neuropsychedelia: The Revival of Hallucinogen Research since the Decade of the Brain. First edition. Berkeley.

Leary, T. (1998): The Politics of Ecstasy. 4th edition. Berkeley, CA.

Leary, T./Alpert, R./Metzner, R./Pinchbeck, D. (2017): The Psychedelic Experience: A Manual Based on the Tibetan Book of the Dead.

Lilly, J. C. (1958): Electrode and Cannulae Implantation in the Brain by a Simple Percutaneous Method. In: Science, 127. Jg., H. 3307, S. 1181–1182.

Lilly, J. C. (1967): Dolphin-Human Relation and LSD 25. In: Psychotherapy and Alcoholism, S. 47–52.

Noever, D. A./Cronise, R. J./Relwani, R. A. (1995): Using Spider-Web Patterns To Determine Toxicity. In: NASA Tech Brief, S. 81.

Riley, C. (2014): The dolphin who loved me: the Nasa-funded project that went wrong. In: The Observer.

Shulgin, A./Shulgin, A. (1995): Pihkal: A Chemical Love Story. Berkeley, Calif.

Trulson, M. E./Jacobs, B. L. (1976): LSD acts synergistically with serotonin depletion: evidence from behavioral studies in cats. In: Pharmacology, Biochemistry, and Behavior, 4. Jg., H. 3, S. 231–234.

 

Dirk Netter